Der fast vergessene Himmel

Der Renaissance-Himmel und seine Künstler

In der aktuellen kunstgeschichtlichen Forschung wird die Verbindung zwischen astronomischen Weltbildern und der bildenden Kunst oft nur fragmentarisch behandelt. In meiner vorliegenden Arbeit mit dem Titel

„Der fast vergessene Himmel – Der Renaissance-Himmel und seine Künstler“

setze ich genau hier an. Ich untersuche die Transformation vom pythagoreisch-harmonikalen Weltbild hin zu den mathematischen Ordnungsprinzipien der Frühen Neuzeit und deren tiefgreifenden Einfluss auf die Ikonographie von Künstlern

wie z. B. Dürer, Cranach und Holbein.

Ein zentraler Aspekt meiner Untersuchung ist die „verlorene Zeit“ innerhalb der Kunstwissenschaft – die Wiederentdeckung der Einheit von Kosmos und Kunst. Dabei spanne ich den Bogen von der theoretischen Tugendlehre bis hin zur konkreten astrologischen Programmatik an profanen Renaissance-Bauten im norddeutschen Raum (u.a. in Lemgo, Hameln, Nürnberg und Goslar).

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